| 18.08.2009 um 09:45 Uhr | Eintrag bei: Babe (Katze) |
Teil 6 meiner Memoiren
.. Nun war der Nachwuchs - Garfield´s und mein ganzer Stolz - also gut untergebracht.. *puh war ich glücklich*
Lange sollte dieser Frieden leider nicht währen.. Von da an häuften sich die Horror-Nachrichten, ihr könnt euch nicht vorstellen wie schmerzlich das auch noch heute für mich ist!
Es fing mit der Hiobsbotschaft an, dass die kleine Jeannie (oh wie wurde sie einst gehätschelt und gepflegt..) überfahren worden war, wie mir (Ur-)Oma sagte, die ich vor lauter Schluchzen kaum verstand.. Ich war geschockt und knabberte noch an dieser Schreckensmeldung, als ich erfuhr, dass unser lieber kleiner Jackson-Kater (dies berichteten tierliebe und aufmerksame Nachbarn) nicht gut behandelt würde, und ständig laut und elendig maunzend vor der Türe seines angeblichen "Zuhauses" sass und wohl auch schon ziemlich abgemagert sei. So fuhren die Dosis sofort - und ich sage euch die waren wütend! - los und holten Jackson wieder ab, der tatsächlich ziemlich ramponiert aussah. Als Erklärung wurde ihnen die lahme Geschichte aufgetischt, der schon vorhandene Kater hätte sich mit Jackson nicht vertragen und so sahen sie sich "gezwungen" den kleinen Kater (na klar, den Kleinen, der Wärme und Zuneigung wirklich gebraucht hätte!!) auszusperren. Auf die Frage der Dosis, warum sie denn nun "gezwungen" waren, ihn dort ohne Futter sitzen zu lassen, erhielten sie jedoch keine Antwort. Mama hat erzählt, der Papa hätte dem beinah eine "Watsch´n" gegeben. Beinah..
Nun, Jackson war leider etwas komisch geworden, er war aggressiver als sonst (na klar, er kannte ja nur Kampf und wenn ich nicht stärker bin, dann krieg ich gar nix), so dass unser vorübergehendes Zusammenleben nicht sehr angenehm war.
Doch eines Tage wurde er in gute Hände vermittelt, an die Chefin von Papa, die auf dem Land in einem super renovierten alten Bauernhaus lebte. Toll, wie wir uns für Jackson freuten!! Leider wurde ihm das Landleben endgültig zum Verhängnis, er überlebte den Kampf mit einem Dachs nicht.. *Oh wie hab ich um ihn geweint*
Wofür all das, fragte ich mich?? .. Als dann auch noch Lola weglief (die doch wirklich ein gutes Zuhause hatte!) und nie wieder gesehen wurde, fragte ich mich.. Nimmt der Schmerz denn nie ein Ende??
Nur Rambo, mein lieber tapferer und mutiger Rambo, er lebt noch heute bei der Mama meiner Dosenöffnerin und erfreut sich bester Gesundheit. Rambo war immer der Vorsichtigste (wir dachten schon er wäre ein Hasenfuß) von den Vieren.. Vielleicht hat ihm das das Leben gerettet??..
.. to be continued .. |
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